
Prof. Dr. med.
Michael H. Schoenberg
Chefarzt der Chirurgie, VisceralchirurgExpertenprofil
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Minimal invasive Chirurgie
Viele Operationen im Bauchraum können wir heute mit Hilfe der so genannten „Schlüssellochtechnik“ (auch als laparoskopische bzw. minimal invasive Chirurgie bezeichnet) präzise und schonend durchführen. Diese Operationsmethode ist mittlerweile ein Schwerpunkt in unserer Klinik geworden. Einige unserer erfahrenen Ärzte haben sich persönlich an der Entwicklung dieser minimal-invasiven Operationsmethoden beteiligt.
Für Standardoperationen (Entfernung der Gallenblase, des Blinddarmes und Versorgung von Leistenhernien) haben wir den Zugang zur Bauchhöhle über nur einen kleinen Hautschnitt (Single-Port-Access) im Bereich des Nabels eingeführt. Sehen Sie hier dazu einen ZDF-Beitrag, der an unserer Klinik gedreht wurde. Damit haben wir in unserer Klinik den Weg zur narbenfreien Chirurgie beschritten. Der Vorteil dieser Operationsmethode zeigt sich in geringeren Schmerzen, keine sichtbaren Narben, einer schnelleren Genesung und in einer früheren Entlassung.
Wir bieten minimal-invasive Operationsverfahren bei Erkrankungen folgender Organe an:
- Magen (kleine Magentumore)
- Refluxerkrankung (Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre mit Ausbildung einer Entzündung)
- Gallenblase
- Leberzysten und Lebertumoren
- Blinddarmoperationen
- Dick- und Enddarm
- Bauchwand- und Narbenbrüchen und Leistenhernien
Auch Patienten mit ausgeprägter Fettleibigkeit können in unserer Klinik i.d.R. minimal invasiv operiert werden. Dazu legen wir in laparoskopischer Operationsmethode ein Magenband zur Verkleinerung des Magens ein. Eine weitere Spezialität im Rahmen der minimal invasiven Operationsmethoden ist, dass wir bestimmte Eingriffe mit einer gleichzeitigen Magen- oder Dickdarmspiegelung kombinieren. Diese Kombinationsverfahren bieten sich z.B. bei kleinen Tumoren des Magens und des Dickdarmes an. Dieses Vorgehen bietet den Vorteil, dass der Patient nur noch durch einen Eingriff belastet wird und die Tumore gewebeschonend, risikoarm und komplikationslos entfernt werden können.
