Gynäkologie

Die traditionsreiche Frauenklinik in der Taxisstraße, das frühere Mütterheim, hat sich zu einer Spezialklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe entwickelt.

Sie zählt heute zu den größten Frauenkliniken in Bayern mit:

  • mehr als 5000 operativen Eingriffen jährlich
  • mehr als 10.000 stationär behandelten Patientinnen jährlich 
  • 155 Betten

Sie bietet modernste operative Therapieverfahren für gut- und bösartige Erkrankungen an.


Die gynäkologische Hauptabteilung wird im Kollegialsystem von drei leitenden Ärzten geführt. Dabei vertritt jeder den operativen Schwerpunkt seiner speziellen Abteilung. Dazu gehören

  • die Abteilung für Brusterkrankungen (Senologie) mit angeschlossenem zertifiziertem interdisziplinärem Brustzentrum
  • die Abteilung Allgemeine Gynäkologie und Urogynäkologie
  • die Abteilung Gynäkologische Onkologie/minimalinvasive Chirurgie mit zertifiziertem interdisziplinärem Gynäkologischen Krebszentrum

Durch diese Kooperation ist ein extrem breites operatives Spektrum gewährleistet.

Team
PD Dr. med. Michael Braun
PD Dr. med. Michael Braun
Sprecher/Koordinator Hauptabteilung Gynäkologie
Leitender Arzt Abteilung für Senologie/Brustzentrum
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Ulrich Hamann
Dr. med. Ulrich Hamann
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologie, Brustzentrum, Urogynäkologie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
PD Dr. med. Martin Pölcher
PD Dr. med. Martin Pölcher
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologische Onkologie und minimalinvasive Chirurgie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Claus A. Hanusch
Dr. med. Claus A. Hanusch
Leitender Arzt Onkologische Tagesklinik und Studienzentrale
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, medikamentöse Tumortherapie
Tel.089/1303-3810
Fax089/1303-3445
Expertenprofil
E-Mail
Anne Andrulat
Anne Andrulat
Fachärztin
Koordinatorin Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum
Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121
E-Mail
Dr. med. Moritz Hamann
Dr. med. Moritz Hamann
Oberarzt
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Daria Kurz
Daria Kurz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Marc Mosner
Dr. med. Marc Mosner
Oberarzt,
Zusatzqualifikation:
Minimalinvasive Chirurgie (MIC II der AGE)
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Sonja Sinz
Dr. med. Sonja Sinz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Meike Kern
Dr. med. Meike Kern
Fachärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Kerstin Geiger
Dr. med. Kerstin Geiger
Fachärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Conrad Theil
Dr. med. Conrad Theil
Facharzt
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Kontakt

Rotkreuzklinikum München
Frauenklinik

Taxisstraße 3
80637 München

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
Allgemeine Gynäkologie & Urogynäkologie

Leistungs-
spektrum

Das Leistungsspektrum der Frauenklinik umfasst alle operativen und nicht operativen Behandlungsmethoden der gesamten Gynäkologie und der Frühschwangerschaft. Die Ärzte haben sich neben der Therapie bösartiger Erkrankungen auf möglichst schonende Operationsverfahren bei gutartigen Erkrankungen spezialisiert.

Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören:

  • Abklärung und Behandlung von Blutungsstörungen
  • Abklärung und Behandlung von chronischem, unklarem Unterbauchschmerz
  • Entfernung gutartiger Tumoren des Unterleibs:
    Dazu gehören z.B. Polypen der Gebärmutter (Corpus/Cervix-Polypen), gutartige Knoten der Gebärmutter (Myome) oder Eierstockzysten. Sie können meist mittels sanfter Schlüssellochchirurgie (minimalinvasiv) operiert werden
  • Abklärung von Gewebsveränderungen des Gebärmutterhalses (Dysplasien der Zervix)
  • Therapie gutartiger Tumoren der Brust
  • Therapie von Senkungsbeschwerden und Inkontinenz
  • Diagnose und Therapie von Endometriose:
    Dabei handelt es sich um eine häufige gutartige, aber oft schmerzhafte chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle wuchert
  • Versorgung bei einer gestörten Frühschwangerschaft (z.B. Fehlgeburt, Eileiterschwangerschaft)
  • Abklärung eines unerfüllten Kinderwunsches
  • genetische Untersuchung des Abortmaterials nach einer Fehlgeburt (Abort):
    Die Ärzte können in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Pränatalabteilung Dres. med. Gloning/Minderer/Schramm die Fehlgeburt auf Chromosomenstörungen, die häufig Ursache für einen Abort sind, untersuchen. Damit lässt sich dann auch das Wiederholungsrisiko für eine Chromosomenstörung bei weiteren Schwangerschaften abschätzen
  • operative Therapie bei Brustkrebs:
    Es werden sowohl Operationen bei Ersterkrankung sowie Folgeeingriffe (z.B. Brustrekonstruktion) durchgeführt
  • operative Therapie bösartiger Erkrankungen des Unterleibs:
    Dazu gehört die Behandlung von Krebserkrankungen der weiblichen Genitalorgane (Gebärmutterschleimhautkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs) und von bösartigen Erkrankungen an Vulva oder Scheide

Diagnostik &
Therapie

Die Basis für eine Diagnose ist immer ein ärztliches Gespräch in einer der Sprechstunden. Dabei kann auch eine gynäkologische Untersuchung einschließlich Ultraschall sinnvoll sein. Wenn nötig, leiten die Mediziner sofort weiterführende Untersuchungen ein. Dafür steht in der Frauenklinik z.B. eine eigene radiologische Abteilung zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die Radiologische Abteilung am Standort Nymphenburger Straße alle modernen Möglichkeiten einer radiologischen oder nuklearmedizinischen Diagnostik.

Bei den kursiv und fett markierten Begriffen sind ausführliche Erklärungen hinterlegt – bitte dazu mit der Maus auf den Begriff gehen.

In der Frauenklinik lassen sich folgende gynäkologische Untersuchungen durchführen

  • 3-D-Ultraschall (3-D-Sonographie)

Diese besondere Methode der Ultraschalluntersuchung wird vor allem bei Schwangeren eingesetzt. Sie ermöglicht eine dreidimensionale Betrachtung des ungeborenen Kindes

  • Hochfrequenz-Brustultraschall (Mammasonographie)

Bei dieser speziellen Ultraschalluntersuchung wird die Brust in einem Schnittbildverfahren dargestellt. Sie eignet sich zum Screening und zur Diagnostik gutartiger und bösartiger Veränderungen des Brustgewebes

  • abdominaler Ultraschall (Sonographie)

Darunter versteht man die herkömmliche Ultraschalluntersuchung durch die Bauchdecke

  • transvaginaler Ultraschall (Sonographie)

Dabei wird der Schallkopf in die Scheide eingeführt. Dies ermöglicht eine genauere Beurteilung von Gebärmutter und Eierstöcken

  • Dopplerultraschall (Dopplersonographie)

Diese Untersuchung wird in der Schwangerschaft vor allem zur Kontrolle der Blutflussgeschwindigkeit in der Nabelschnur eingesetzt. Damit lassen sich ohne körperlichen Eingriff Strömungsrichtung und -geschwindigkeit in den Blutgefäßen messen

  • digitale Mammographie (digitale Tomosynthese)

Mit dieser Röntgenuntersuchung in der radiologischen Abteilung können geringste Veränderungen der Gewebestruktur der Brust sichtbar gemacht werden. Es lassen sich auch Tumoren darstellen, die durch überlappendes Gewebe verdeckt sind. Auf diese Weise wird die Diagnose sehr genau und wird die Anzahl von sogenannten Falsch-positiv-Befunden reduziert. Außerdem ist die Strahlenbelastung bei der digitalen Mammographie geringer als bei einer analogen

  • Computertomographie (CT)

Dieses spezielle Röntgenverfahren durchleuchtet den Körper Schicht für Schicht. Damit lässt sich z.B. die Ausbreitung eines Tumors untersuchen

  • Magnetresonanztomographie (MRT) der Brust

Diese Untersuchung wird auch Kernspintomographie genannt. Mit diesem strahlenfreien Verfahren lassen sich durch Magnetfelder und Radiowellen so scharfe Schnittbilder der Brust erzeugen, dass die Ärzte frühe Stadien von Brusttumoren mit deutlich größerer Zuverlässigkeit erkennen können als bei herkömmlichem Röntgen

  • stereotaktische Vakuumbiopsie in lokaler Narkose (Anästhesie)

Dabei handelt es sich um die Entnahme einer Gewebeprobe aus der Brust mit Schlüssellochchirurgie (minimalinvasiv). Das Gewebe wird durch Vakuumsog über eine Hohlnadel herausgezogen und kann anschließend feingeweblich (histologisch) untersucht werden

  • ultraschallgesteuerte (sonographisch) Stanzbiopsie in lokaler Narkose (Anästhesie)

Diese Form der Gewebeentnahme setzt man ein, wenn tastbare Verhärtungen oder im Ultraschall gut sichtbare Veränderungen der Brust abgeklärt werden müssen. Dabei wird unter Ultraschallansicht eine 1,6 Millimeter dicke Stanznadel mit hoher Geschwindigkeit in den Tumor gestochen. Über diese entnimmt der Arzt mindestens drei Gewebeproben. Die Probenentnahme ist für die Patientin weitgehend schmerzfrei. Es ist lediglich ein kleiner Hautschnitt unter örtlicher Betäubung notwendig

  • Punch-Biopsie in lokaler Narkose (Anästhesie)

Dabei wird ein winziges Hautstück mit darunter liegendem Brustgewebe entnommen

  • Mikroskopische Scheidenuntersuchung (Kolposkopie)

Bei dieser Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) werden Scheide und Muttermund mit einem Mikroskop (Kolposkop) untersucht

  • Blasendruckmessung (urodynamische Messung)

Bei Senkungsbeschwerden oder Inkontinenz kann mithilfe von Drucksonden und Elektroden die Funktionsweise der Harnblase untersucht werden

  • Gebärmutterhöhlenspiegelung (Hysteroskopie)

Mit dieser Methode zur Abklärung krankhafter Veränderungen in der Gebärmutterhöhle lässt sich die Gebärmutterhöhle mit einem speziellen optischen Instrument entweder über das Auge einsehen oder über einen Bildschirm sichtbar machen

  • Bauchspiegelung (diagnostische Laparoskopie)

Dabei führt der Arzt ein Endoskop in die Bauch- oder Beckenhöhle ein, um die inneren Organe zu beurteilen. Diese Untersuchung dient z.B. der Abklärung von Gebärmutterschleimhautverwachsungen (Endometriose), chronischem Unterbauchschmerz oder unerfülltem Kinderwunsch

  • Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit (Chromopertubation)

Bei unerfülltem Kinderwunsch lässt sich im Rahmen einer Bauchspiegelung durch das Spritzen einer blauen Lösung (Chromopertubation) die Durchgängigkeit der Eileiter überprüfen

Zu den operativen Schwerpunkten der Frauenklinik gehören:

  • Gebärmutter-Chirurgie

Die Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und Ausschabung der Gebärmutter (Abrasio) werden z.B. durchgeführt, wenn die Ursachen einer unregelmäßigen und/oder starken Regelblutung abgeklärt werden müssen. Auch nach einer Fehlgeburt kann eine Abrasio notwendig sein

  • operative Gebärmutterspiegelung (Hysteroresektoskopie)

Bei diesem Eingriff kann das Innere der Gebärmutter (Cavum uteri) mithilfe von optischen Instrumenten und Videogeräten betrachtet werden. Außerdem ist es möglich, dabei verändertes Gewebe zu entfernen

  • Entfernen eines Gewebekegels aus dem Gebärmutterhals (Konisation)

Dabei entnimmt der Arzt mit einem Skalpell, mittels Laser oder einer elektrischen Schlinge einen Gewebekegel (Konus) aus dem Gebärmutterhals (Zervix). Eine Konisation wird gewöhnlich durchgeführt, wenn sich bei der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorgeuntersuchung (Pap-Test) ein auffälliger Befund ergeben hat

  • Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

Beispielsweise bei Tumoren oder bedrohlichen Blutungen kann die vollständige oder teilweise Entfernung der Gebärmutter notwendig sein. Zu den neueren Verfahren zählt dabei die laparoskopische Hysterektomie. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff entfernt der Arzt die Gebärmutter im Rahmen einer Bauchspiegelung, ohne die Bauchdecke zu öffnen über die Scheide. Eine andere Möglichkeit ist die vaginale Hysterektomie. Dabei operiert der Arzt mit speziellen Instrumenten, die durch die Scheide eingeführt werden. Diese Operation hinterlässt keine sichtbaren Narben

  • Myom-Operationen

Das gutartige Gebärmuttergeschwulst (Myom) kann z.B. durch Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie), Bauchspiegelung (Laparoskopie) oder Ausschälung (Myomenukleation) entfernt werden. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt von der Lage des Myoms ab

  • Eierstock- und Eileiteroperationen (Adnex-Chirurgie)

Zysten- und Eierstockentfernung sowie eine Sterilisation können minimalinvasiv (durch Schlüssellochchirurgie) mittels einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt werden. Bei der Sterilisation verschließt der Arzt die Eileiter mit einem Clip (Tubenligatur)

  • Operation bei Senkungsbeschwerden und Inkontinenz (Descensuschirurgie)

Bei Belastungsinkontinenz erreicht man durch die sogenannte Kolposuspension nach Burch ausgezeichnete Langzeitergebnisse. Der Eingriff kann in vielen Fällen minimalinvasiv (mit Schlüssellochchirurgie) durchgeführt werden. Dabei wird das seitliche Scheidengewölbe über Haltenähte an einer festen körpereigenen Bandstruktur im Bereich der Leiste nahe den Schambeinästen aufgehängt. Bei Belastungs- oder Stressinkontinenz setzt man das Tension-free-Vaginal-Tape (TVT) ein. Dabei wird ein Kunststoffband (TVT) mit speziellen Instrumenten locker unter die Harnröhre gelegt

  • intraoperative Bestrahlung der Brust (IORT)

Bei der IORT wird die von einem Tumor befallene Brust noch während der Operation von innen bestrahlt. Das verbessert die Behandlungserfolge und entlastet die Patientinnen

 

Neben den oben genannten operativen Verfahren führen die Ärzte der Frauenklinik auch die folgenden Eingriffe durch:

  • Öffnung der Bauchhöhle (Laparotomie)

Dieser chirurgische Eingriff ist heute zugunsten der Bauchspiegelung (Laparoskopie), eines minimalinvasiven Verfahrens, in den Hintergrund getreten. Die Laparotomie kann jedoch bei verschiedenen Erkrankungen nötig sein, z.B. bei Entzündungen, Organdurchbrüchen (Perforation des Darms) oder Darmverschluss (Ileus)

  • Lasern von Feigwarzen (Condylomen)

Feigwarzen zählen zu den häufigsten sexuell übertragenen Erkrankungen. Sie werden durch Humane Pappilomaviren (HPV) verursacht. Condylome werden unter Vollnarkose mithilfe eines Lasers entfernt

  • chirurgische Therapie (Marsupialisation) von Zysten

Insbesondere bei Zysten mit eitrigem Inhalt wird eine Marsupialisation durchgeführt. Der Name leitet sich von dem lateinischen Wort „marsupium“ (Tasche) ab. Bei dieser chirurgischen Technik öffnet der Arzt z.B. eine vaginale Zyste durch einen ovalen Schnitt. Ihre Ränder werden dann an eine andere Struktur oder ein anderes Organ angenäht, sodass sich eine offene Tasche bildet. Der Inhalt der Zyste kann dadurch abfließen (Drainage). Die Marsupialisation wird auch häufig zur Behandlung von Bartholin-Zysten angewendet. Diese Zysten entstehen durch die Entzündung spezieller Drüsen im Scheidenbereich (Bartholin-Drüsen)

Ausstattung

In der Frauenklinik steht eine hochmoderne technische Ausrüstung zur Verfügung:

  • Hochfrequenz-Ultraschallgeräte mit Dopplersonographie, 3-D-Funktion und Elastographie (spezieller Ultraschall zur Elastizitätsmessung von Tumorgewebe)
  • digitale Mammographie
  • konventionelle Röntgendiagnostik mit Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Laser
  • Kolposkop:
    Dabei handelt es sich um eine Art Mikroskop für gynäkologische Untersuchungen. Mit diesem Gerät lassen sich Aufnahmen von den inneren Schleimhäuten der Scheide (Vagina) machen
  • urodynamischer Messplatz zur Blasendruckmessung
  • intraoperative Bestrahlung der Brust (IORT):
    Bei der IORT wird die von einem Tumor befallene Brust noch während der Operation von innen bestrahlt. Das verbessert die Behandlungserfolge und entlastet die Patientinnen

Team

PD Dr. med. Michael Braun
PD Dr. med. Michael Braun
Sprecher/Koordinator Hauptabteilung Gynäkologie
Leitender Arzt Abteilung für Senologie/Brustzentrum
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Ulrich Hamann
Dr. med. Ulrich Hamann
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologie, Brustzentrum, Urogynäkologie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
PD Dr. med. Martin Pölcher
PD Dr. med. Martin Pölcher
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologische Onkologie und minimalinvasive Chirurgie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Claus A. Hanusch
Dr. med. Claus A. Hanusch
Leitender Arzt Onkologische Tagesklinik und Studienzentrale
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, medikamentöse Tumortherapie
Tel.089/1303-3810
Fax089/1303-3445
Expertenprofil
E-Mail
Anne Andrulat
Anne Andrulat
Fachärztin
Koordinatorin Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum
Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121
E-Mail
Dr. med. Moritz Hamann
Dr. med. Moritz Hamann
Oberarzt
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Daria Kurz
Daria Kurz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Marc Mosner
Dr. med. Marc Mosner
Oberarzt,
Zusatzqualifikation:
Minimalinvasive Chirurgie (MIC II der AGE)
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Sonja Sinz
Dr. med. Sonja Sinz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Meike Kern
Dr. med. Meike Kern
Fachärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail

Kontakt &
Sprechstunde

Rotkreuzklinikum München
Frauenklinik

Taxisstraße 3
80637 München

Zentrale Terminvereinbarung für alle Sprechstunden

Chef-Sprechstunde PD Dr. med. Michael Braun, Dr. med. Ulrich Hamann, Dr. med. Martin Pölcher
Tel.089/1303-3621
Fax089/1303-3623

Chefsekretariat

PD Dr. med. Michael Braun, Dr. med. Ulrich Hamann, Dr. med. Martin Pölcher
Elke Kranz
Tel.089/1303-3797

Gynäkologische Sprechstunde

Montag-Donnerstag:08.00 - 16.00 Uhr
Freitag:08.00 - 14.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Unsere Gynäkologischen Sprechstunden sind ein wesentlicher Bestandteil unseres umfassenden Betreuungsprozesses. Hier klären wir Patientinnen im persönlichen Gespräch detailliert auf - in angenehmer Atmosphäre und in aller Ruhe. So können wir auf individuelle Bedürfnisse sehr gut eingehen und Entscheidungen für die weitere klinische Behandlung gemeinsam treffen.

Prästationäre Sprechstunde

Montag-Freitag:08.30 - 12.00 Uhr
Montag-Donnerstag:13.00 - 16.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Hier besprechen wir mit Ihnen die Befunde Ihres Frauenarztes und die weitere Therapieplanung. Wir stehen ebenso für eine zweite Fachmeinung zur Verfügung. In dieser Sprechstunde legen wir die Termine für die stationäre Aufnahme, weitere Untersuchungen und ggf. die Art und Weise des operativen Eingriffs fest.

Gynäkologisches Krebszentrum Sprechstunde

Mittwoch:09.30 - 15.00 Uhr
Donnerstag & Freitag: nach Vereinbarung

Die Sprechstunden finden im MVZ für Senologie, Gynäkologische Onkologie und Spezielle Operative Gynäkologie in der Frauenklinik statt.

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121

Interdisziplinäres Brustzentrum Sprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 16.00 Uhr

Die Sprechstunden finden im MVZ für Senologie, Gynäkologische Onkologie und Spezielle Operative Gynäkologie in der Frauenklinik statt.

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121

Plastische Brust-Sprechstunde

Montag:14.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch:14.00 - 15.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Verbandssprechstunde

Montag-Donnerstag:13.30 - 14.30 Uhr
Freitag:12.00 - 13.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Nach vielen gynäkologischen Operationen können unsere Patientinnen schon bald aus der stationären Behandlung entlassen werden. Die Operationswunde sollte häufig noch professionell versorgt und fachgerecht kontrolliert werden. In der Verbandssprechstunde nehmen wir uns Zeit dafür.

Belegungsmanagement/Anästhesiesprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 14.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Natalie Stelcer-Tepe

Tel.089/1303-3427

Urogynäkologische Sprechstunde

Sprechstunde nach Vereinbarung

Telefonische Anmeldung

Dr. med. Ulrich Hamann

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Erkrankungen wie Senkungen der Organe im Becken und Inkontinenz können Frauen aller Altersstufen betreffen. Wir möchten Sie damit nicht allein lassen. In der urogynäkologische Sprechstunde reden wir darüber.

Fachinfos für
Einweiser

Für die Vorstellung in den prästationären Sprechstunden der Frauenklinik benötigen Patientinnen einen Einweisungsschein vom Frauenarzt oder Hausarzt. Für die weitere Therapieplanung sollten die Patientinnen externe Befunde mitbringen:

  • schriftliche Befunde
  • Originale bzw. Kopien (z.B. auf CD) von Mammographiebildern, CT-Untersuchungen, MRT-Untersuchungen, Skelettszintigraphien, Laborwerten, EKG usw.
  • falls vorhanden, relevante OP-Berichte und Arztbriefe

Einweiser können über die folgenden Stellen Kontakt zur Frauenklinik aufnehmen

Befundabfrage
Christine Papperger

Tel.089/1303-3625

Telefonische Nachfragen
Chefsekretariat Gynäkologie
Elke Kranz

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

PD Dr. med. Michael Braun - E-Mail

Dr. med. Ulrich Hamann - E-Mail

PD Dr. med. Martin Pölcher - E-Mail

Belegungsmanagement/Anästhesiesprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 14.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Natalie Stelcer-Tepe

Tel.089/1303-3427

Dienstarzt der Frauenklinik

Tel.089/1303-30
NOTFÄLLE ZU JEDER ZEIT ÜBER DIE KLINIKPFORTE
24-Stunden-Hotline:
Tel.089/1303-30
Minimalinvasive Chirurgie

Das ärztliche Team der Frauenklinik legt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Operationsverfahren mit moderner Schlüssellochchirurgie (minimalinvasiv). Diese schonenden Eingriffe ohne Bauchschnitt haben mehrere Vorteile für die Patientinnen. Sie bedeuten weniger Schmerzen, weniger Verwachsungen, keine kosmetisch störende Narbe und eine schnellere Entlassung aus der Klinik.

Eingesetzt wird die Schlüssellochchirurgie vor allem bei:

  • Unfruchtbarkeit und Kinderwunsch 
  • Verwachsungen 
  • Myomen der Gebärmutter
  • Gebärmutterschleimhautverwachsungen (Endometriose) 
  • Eierstockzysten 
  • Senkungsbeschwerden

Leistungs-
spektrum

Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) gehört zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen in der Frauenklinik. Bei diesem Verfahren operieren die Chirurgen mit Schlüssellochtechnik (minimalinvasiv). Sie leiten dabei erst Gas in den Bauchraum der Patientin, um ihre Bauchdecke kuppelartig aufzuspannen. Das ermöglicht eine bessere Beurteilung der inneren Organe, wenn anschließend über einen kleinen Hautschnitt im Bereich des Bauchnabels eine winzige Stabkamera eingeführt wird. Über zwei bis drei weitere, sehr kleine Schnitte können zusätzlich stabförmige Instrumente wie Greifzangen und Scheren in den Bauchraum gebracht werden. Das ermöglicht dem Chirurgen, wie am offenen Bauch zu operieren. Die Patientin profitiert von der Schlüssellochtechnik, da sie nach dem Eingriff weniger Schmerzen hat und schneller wieder mobil ist.

Bauchspiegelungen lassen sich z.B. bei folgenden Krankheitsbildern und gynäkologischen Problemen durchführen:

  • Blutungsstörungen
  • gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter (Myome)
  • Geschwulste am Eierstock (Ovarialzysten):
    Eierstockzysten sind in den meisten Fällen gutartig. Ab einer gewissen Größe, bei unklarem Verhalten oder bei Beschwerden ist allerdings eine feingewebliche (histologische) Abklärung erforderlich
  • Gebärmutterschleimhautverwachsungen (Endometriose):
    Dabei handelt es sich um eine häufige gutartige, aber oft schmerzhafte chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle (ektop) wuchert
  • Eileiterschwangerschaften (Tubargravidität):
    Gelingt es einer befruchteten Eizelle (Zygote) nicht, den Eileiter zu durchwandern, nistet sie sich in der Schleimhaut des Eileiters ein. Das ist die häufigste Form einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter (Extrauteringravidität). Wird das Heranwachsen des Embryos im Eileiter nicht rechtzeitig erkannt, kann das für die Schwangere lebensbedrohlich werden, da der Eileiter wenig dehnbar ist und irgendwann platzt
  • Diagnostik bei chronischem Unterbauchschmerz
  • Untersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch
  • Sterilisationen

Diagnostik &
Therapie

Vor einem Eingriff in der Frauenklinik wird die Patientin gründlich untersucht. Ihr Arzt bespricht anschließend mit ihr ausführlich, ob eine Operation nötig ist und welches Verfahren das richtige für sie ist.

Bei den kursiv und fett markierten Begriffen sind ausführliche Erklärungen hinterlegt – bitte dazu mit der Maus auf den Begriff gehen.

Für die Diagnostik stehen in der Frauenklinik z.B. folgende Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall
  • Blutuntersuchungen bei speziellen Fragestellungen
  • Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

Mit dieser Methode zur Abklärung krankhafter Veränderungen in der Gebärmutter kann man die Gebärmutterhöhle mit einem Endoskop über einen Bildschirm sichtbar machen

  • Bauchspiegelung (diagnostische Laparoskopie)

Dabei führt der Arzt ein röhrenförmiges optisches Untersuchungsgerät (Endoskop) in die Bauch- oder Beckenhöhle ein, um die inneren Organe zu beurteilen. Diese Untersuchung dient z.B. der Abklärung von Gebärmutterschleimhautverwachsungen (Endometriose), chronischem Unterbauchschmerz oder unerfülltem Kinderwunsch

  • Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit (Chromopertubation)

Bei unerfülltem Kinderwunsch lässt sich im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) durch das Spritzen einer blauen Lösung (Chromopertubation) die Durchgängigkeit der Eileiter überprüfen

Zu den Schwerpunkten der minimalinvasiven Eingriffe an der Frauenklinik gehören:

  • Entfernung von Myomen

Wenn gutartige Muskelknoten der Gebärmutter (Myome) behandlungsbedürftig sind (z.B. bei Schmerzen im Unterbauch, vermehrter und lang anhaltender Regelblutung, unerfülltem Kinderwunsch), richtet sich die operative Therapie nach Anzahl, Größe und Lage der Myome und der Lebenssituation der Patientin

  • Therapie von Gebärmutterschleimhautverwachsungen (Endometriose)

Darunter versteht man eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle in der Bauchhöhle wuchert. Wenn das zu starken Schmerzen führt, ist die Bauchspiegelung (Laparoskopie) zur Verödung der Endometrioseherde oder zu deren kompletter Entfernung die Therapie der Wahl

  • Behandlung bei Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität)

Nistet sich eine befruchtete Eizelle außerhalb der Gebärmutterhöhle im Eileiter ein, muss regelmäßig kontrolliert werden, ob weitere Maßnahmen nötig sind. Das kann die Gabe eines zellteilunghemmenden (zytostatischen) Medikamentes sein, das den Schwangerschaftsabbruch fördert. Falls doch eine Operation angezeigt ist, lässt sich das Fruchtsäckchen per Bauchspiegelung (Laparoskopie) entnehmen. Bei weit fortgeschrittenen Eileiterschwangerschaften ist manchmal auch die Entfernung des Eileiters notwendig

  • Therapie von Eierstockzysten

Sollten starke Schmerzen auftreten, die Zyste suspekt aussehen oder nicht im Verlauf mehrerer Zyklen verschwinden, kann eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) mit Zystenentfernung sinnvoll sein. Das Gewebe wird anschließend feingeweblich (histologisch) untersucht, um eine bösartige Erkrankung mit letzter Sicherheit auszuschließen und die Herkunft der Zyste besser einordnen zu können

  • Therapie von Blutungsstörungen

Ob die Ursache einer verstärkten und verlängerten Regelblutung in der Gebärmutterhöhle liegt, lässt sich durch eine Gebärmutterhöhlenspiegelung (Hysteroskopie) abklären. Dabei kann auch Schleimhaut der Gebärmutter mittels Hochfrequenzlaser abgetragen werden, um neuerliche starke Blutungen und die Ausbildung einer schweren Blutarmut zu verhindern

  • Sterilisation

Bei abgeschlossener Familienplanung oder wenn aus medizinischen Gründen eine Schwangerschaft die Patientin gefährden könnte, sollte eine Sterilisation zur Verhütung erwogen werden. Hierbei verödet man klassischerweise per Bauchspiegelung (Laparoskopie) die Eileiter. Vorteil dieser Verhütungsmethode ist ihre hohe Sicherheit. Die Kosten werden jedoch meistens nicht von der Krankenkasse getragen.

Ausstattung

Den minimalinvasiven Chirurgen steht an der Frauenklinik eine hochmoderne Ausrüstung zur Verfügung u.a. mit:

  • drei komplett ausgestatteten Laparoskopietürmen mit Foto- und Videodokumentation
  • Gasthermoflator
  • modernen Verfahren zum Verschluss von Blutgefäßen (Koagulationsverfahren):
    Zur Verödung von Blutgefäßen stehen Geräte zur Verfügung, die einen übermäßigen Blutverlust vermeiden (z.B. ERBE Biclamp-System, Covidien-Ligasure-Geräte, Argon Beam Coagulator)
  • Elektromorcellator:
    Dieses Gerät verkürzt die OP-Zeit bei Gebärmutter- und Myomentfernungen
  • Festkörperlaser (Yttrium-Laser):
    Ein Nd:YAG-Laser (kurz für Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser) ist ein Festkörperlaser, der z.B. bei Genitalwarzen zum Einsatz kommt. Ein Vorteil besteht darin, dass sich der Laserstrahl aufgrund seiner geringeren Wellenlänge durch ein Glasfaserkabel leiten lässt
  • Monopolaren und bipolaren Resektoskopen
  • Hochfrequenzablationsverfahren
  • intraabdominaler Gamma-Sonde für laparoskopische Wächterlymphknotendetektion

Team

PD Dr. med. Martin Pölcher
PD Dr. med. Martin Pölcher
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologische Onkologie und minimalinvasive Chirurgie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Ulrich Hamann
Dr. med. Ulrich Hamann
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologie, Brustzentrum, Urogynäkologie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
PD Dr. med. Michael Braun
PD Dr. med. Michael Braun
Sprecher/Koordinator Hauptabteilung Gynäkologie
Leitender Arzt Abteilung für Senologie/Brustzentrum
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Claus A. Hanusch
Dr. med. Claus A. Hanusch
Leitender Arzt Onkologische Tagesklinik und Studienzentrale
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, medikamentöse Tumortherapie
Tel.089/1303-3810
Fax089/1303-3445
Expertenprofil
E-Mail
Anne Andrulat
Anne Andrulat
Fachärztin
Koordinatorin Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum
Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121
E-Mail
Dr. med. Moritz Hamann
Dr. med. Moritz Hamann
Oberarzt
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Daria Kurz
Daria Kurz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Marc Mosner
Dr. med. Marc Mosner
Oberarzt,
Zusatzqualifikation:
Minimalinvasive Chirurgie (MIC II der AGE)
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Sonja Sinz
Dr. med. Sonja Sinz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Meike Kern
Dr. med. Meike Kern
Fachärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail

Kontakt &
Sprechstunde

Rotkreuzklinikum München
Frauenklinik

Taxisstraße 3
80637 München

Zentrale Terminvereinbarung für alle Sprechstunden

Chef-Sprechstunde PD Dr. med. Michael Braun, Dr. med. Ulrich Hamann, Dr. med. Martin Pölcher
Tel.089/1303-3621
Fax089/1303-3623

Chefsekretariat

PD Dr. med. Michael Braun, Dr. med. Ulrich Hamann, Dr. med. Martin Pölcher
Elke Kranz
Tel.089/1303-3797

Gynäkologische Sprechstunde

Montag-Donnerstag:08.00 - 16.00 Uhr
Freitag:08.00 - 14.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Unsere Gynäkologischen Sprechstunden sind ein wesentlicher Bestandteil unseres umfassenden Betreuungsprozesses. Hier klären wir Patientinnen im persönlichen Gespräch detailliert auf - in angenehmer Atmosphäre und in aller Ruhe. So können wir auf individuelle Bedürfnisse sehr gut eingehen und Entscheidungen für die weitere klinische Behandlung gemeinsam treffen.

Prästationäre Sprechstunde

Montag-Freitag:08.30 - 12.00 Uhr
Montag-Donnerstag:13.00 - 16.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Hier besprechen wir mit Ihnen die Befunde Ihres Frauenarztes und die weitere Therapieplanung. Wir stehen ebenso für eine zweite Fachmeinung zur Verfügung. In dieser Sprechstunde legen wir die Termine für die stationäre Aufnahme, weitere Untersuchungen und ggf. die Art und Weise des operativen Eingriffs fest.

Gynäkologisches Krebszentrum Sprechstunde

Mittwoch:09.30 - 15.00 Uhr
Donnerstag & Freitag: nach Vereinbarung

Die Sprechstunden finden im MVZ für Senologie, Gynäkologische Onkologie und Spezielle Operative Gynäkologie in der Frauenklinik statt.

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121

Interdisziplinäres Brustzentrum Sprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 16.00 Uhr

Die Sprechstunden finden im MVZ für Senologie, Gynäkologische Onkologie und Spezielle Operative Gynäkologie in der Frauenklinik statt.

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121

Plastische Brust-Sprechstunde

Montag:14.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch:14.00 - 15.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Verbandssprechstunde

Montag-Donnerstag:13.30 - 14.30 Uhr
Freitag:12.00 - 13.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Nach vielen gynäkologischen Operationen können unsere Patientinnen schon bald aus der stationären Behandlung entlassen werden. Die Operationswunde sollte häufig noch professionell versorgt und fachgerecht kontrolliert werden. In der Verbandssprechstunde nehmen wir uns Zeit dafür.

Belegungsmanagement/Anästhesiesprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 14.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Natalie Stelcer-Tepe

Tel.089/1303-3427

Urogynäkologische Sprechstunde

Sprechstunde nach Vereinbarung

Telefonische Anmeldung

Dr. med. Ulrich Hamann

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Erkrankungen wie Senkungen der Organe im Becken und Inkontinenz können Frauen aller Altersstufen betreffen. Wir möchten Sie damit nicht allein lassen. In der urogynäkologische Sprechstunde reden wir darüber.

Fachinfos für
Einweiser

Für die Vorstellung in den prästationären Sprechstunden der Frauenklinik benötigen Patientinnen einen Einweisungsschein vom Frauenarzt oder Hausarzt. Für die weitere Therapieplanung sollten die Patientinnen externe Befunde mitbringen:

  • schriftliche Befunde
  • Originale bzw. Kopien (z.B. auf CD) von Mammographiebildern, CT-Untersuchungen, MRT-Untersuchungen, Skelettszintigraphien, Laborwerten, EKG usw.
  • falls vorhanden, relevante OP-Berichte und Arztbriefe

Befundabfrage
Christine Papperger

Tel.089/1303-3625

Telefonische Nachfragen
Chefsekretariat Gynäkologie
Elke Kranz

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

PD Dr. med. Michael Braun - E-Mail

Dr. med. Ulrich Hamann - E-Mail

PD Dr. med. Martin Pölcher - E-Mail

Belegungsmanagement/Anästhesiesprechstunde

Tel.089/1303-3427

Telefonische Anmeldung

Natalie Stelcer-Tepe

Tel.089/1303-3427

Dienstarzt der Frauenklinik

Tel.089/1303-30
NOTFÄLLE ZU JEDER ZEIT ÜBER DIE KLINIKPFORTE
24-Stunden-Hotline:
Tel.089/1303-30
Brustzentrum

Unter Senologie versteht man die Lehre von der weiblichen Brust. Sie beinhaltet die Diagnose und Therapie von allen gut- und bösartigen Brusterkrankungen sowie angeborenen Fehlbildungen der Brust.

Das Brustzentrum ist eine fachübergreifende (interdisziplinäre) Einrichtung des Rotkreuzklinikums München. Es bietet Frauen mit Erkrankungen der Brust ein umfassendes Netzwerk an Spezialisten und gewährleistet damit eine moderne patientengerechte und qualitätsgesicherte Diagnostik und Therapie.

Mit der Behandlung von über 800 neu erkrankten Brustkrebs-Patientinnen und über 1.200 Brustoperationen im Jahr gehört das Brustzentrum am Rotkreuzklinikum zu einer der größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau und kann auch in jungen Jahren auftreten.
Patientinnen werden aus einem der folgenden Gründe im Brustzentrum vorgestellt:

  • Die Vorsorgemammographie hat einen Befund ergeben, der ein weiteres bildgebendes Verfahren und/oder eine feingewebliche Abklärung notwendig macht 
  • Nach einer Untersuchung beim Gynäkologen besteht der Verdacht auf einen Knoten oder eine andere Auffälligkeit in der Brust 
  • Die Betroffene hat Schmerzen in der Brust oder beim Selbstabtasten Veränderungen in der Brust festgestellt
  • Der Verdacht besteht, dass eine Erkrankung erneut auftritt (Rezidiv) 
  • Es wurde bereits Brustkrebs festgestellt, und die Patientin wünscht sich mehr Informationen über Therapiemöglichkeiten und das konkrete Vorgehen bei der Behandlung
  • Eine Fehlbildung der Brust ist angeboren
  • Eine Frau möchte sich die Brüste verkleinern lassen
  • Eine Patientin wünscht sich einen Wiederaufbau der Brust 
  • Nach einer Verkleinerung oder einer anderen Operation der Brust ist das Ergebnis kosmetisch unbefriedigend


So sieht der Ablauf einer Brustsprechstunde aus:

  • Den ersten Kontakt hat die Patientin mit einem gynäkologischen Fach-/Oberarzt oder leitenden Arzt, der immer auch Brustoperateur ist. Er führt ein gründliches Anamnesegespräch und untersucht die Betroffene. Wenn nötig, wird auch ein Ultraschall der Brust gemacht 
  • Ein Radiologe führt eine Mammographie durch oder wertet mitgebrachte Bilder einer Mammographie aus. Danach lässt sich die Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen
  • Besteht ein abklärungsbedürftiger Befund, ist eine feingewebliche Abklärung notwendig. Diese erfolgt durch eine ultraschall- oder mammographisch gesteuerte Stanzbiopsie oder Vakuumbiopsie ambulant in lokaler Narkose
  • Zeigt die Auswertung der Mammographie, dass nur Kontrolluntersuchungen notwendig sind, werden diese in bestimmten Zeitintervallen durchgeführt 
  • Um die endgültige Therapie festzulegen, müssen in vielen Fällen bei einem zweiten Termin weitere Maßnahmen und schon erfolgte Untersuchungen besprochenen werden

Wir sind zertifiziert von der Deutschen Krebsgesellschaft und der CERT iQ GmbH

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Leistungs-
spektrum

Um festzustellen, ob es sich um gutartige oder bösartige Veränderungen in der Brust handelt, ist eine ausführliche Diagnostik mit modernsten Methoden notwendig. Erst danach können die Ärzte über Therapieoptionen und weitere Maßnahmen entscheiden.

Folgende Untersuchungen werden angeboten:

  • Mammographie
  • Ultrasonographie
  • Kernspintomographie/Magnetresonanztomographie (MRT)
  • stereotaktische Vakuumbiopsie in lokaler Narkose (Anästhesie):
    Dabei handelt es sich um die Entnahme einer Gewebeprobe aus der Brust mit Schlüssellochchirurgie (minimalinvasiv). Das Gewebe wird durch Vakuumsog über eine Hohlnadel herausgezogen und kann anschließend feingeweblich (histologisch) untersucht werden 
  • ultraschallgesteuerte (sonographische) Stanzbiopsie in lokaler Narkose (Anästhesie):
    Diese Form der Gewebeentnahme setzt man ein, wenn tastbare Verhärtungen oder im Ultraschall gut sichtbare Veränderungen der Brust abgeklärt werden müssen. Dabei wird unter Ultraschallansicht eine 1,6 Millimeter dicke Stanznadel mit hoher Geschwindigkeit in den Tumor gestochen. über diese entnimmt der Arzt mindestens drei Gewebeproben. Die Probenentnahme ist für die Patientin weitgehend schmerzfrei. Es ist lediglich ein kleiner Hautschnitt unter örtlicher Betäubung notwendig
  • Punchbiopsie in Lokalanästhesie:
    Darunter versteht man eine Biopsie, bei der ein winziges Hautstück mit darunterliegendem Brustgewebe entnommen wird

Wenn der Arzt bei den Untersuchungen eine gutartige Veränderung in der Brust der Patientin festgestellt hat, ist deren Ursache häufig eine der folgenden Erkrankungen.

Bei den kursiv und fett markierten Begriffen sind ausführliche Erklärungen hinterlegt – bitte dazu mit der Maus auf den Begriff gehen.

  • Brustzysten (Mammazysten)

Zysten sind meist gutartige flüssigkeitsgefüllte Strukturen der Brust. In der Regel bedürfen sie keiner weiteren Abklärung. Es genügt, sie zu beobachten. Besteht doch Behandlungsbedarf, kann die Flüssigkeit unter Ultraschallsteuerung mit einer kleinen Nadel abgezogen (punktiert) werden. Dies nimmt der Patientin den Druckschmerz, außerdem bietet es die Möglichkeit für Diagnostik: Aus der Flüssigkeit lassen sich Zellen für eine feingewebliche (histologische) Untersuchung gewinnen. Bei wiederkehrenden (rezidivierenden), schmerzhaften Zysten ist alternativ eine medikamentöse Behandlung oder eine (ambulante) operative Entfernung möglich

  • Brustentzündung (Mastitis)

In den meisten Fällen tritt eine Mastitis im Wochenbett auf (Mastitis puerperalis). Hierbei kommt es durch das Stillen zu winzigen Verletzungen der Haut, durch die Keime eindringen, die eine Entzündung der Brustdrüse auslösen. Eine Brustentzündung außerhalb der Stillzeit (Mastitis nonpuerperalis) kommt nicht so häufig vor. Sie kann durch Bakterien, aber auch durch Sekretstau ausgelöst werden. In beiden Fällen reicht meist die Behandlung mit einem Antibiotikum aus. Nur selten bildet sich eine Eiteransammlung (Abszess), die operativ entfernt werden muss. Und noch seltener verbirgt sich hinter der Mastitis nonpuerperalis eine Brustkrebserkrankung. Dennoch ist für diese Patientinnen im Einzelfall eine Diagnostik mit Mammographie, Ultraschall und gegebenenfalls einer Probeentnahme ratsam

  • Gutartige Brusttumoren (Fibroadenome, Lipome usw.)

Vor allem in jungen Jahren können sich verschiedene gutartige Tumoren in der Brust (z.B. Fibroadenome, Lipome) entwickeln. Sie zeigen sich häufig als kleine, gut verschiebbare und abgrenzbare Knoten, die selten Schmerzen bereiten und sich manchmal im Verlauf des Menstruationszyklus verändern. Mittels Röntgenuntersuchung (Mammographie) und Ultraschall (Sonographie) der Brust findet eine erste Einstufung des Tumors statt. Je nach Befund kann man den Knoten beobachten oder ihn mit einer Gewebeprobe (Biopsie) weiter untersuchen. Eine operative Entfernung ist nur bei Schmerzen oder unklarem Ergebnis der Feingewebsuntersuchung notwendig und erfolgt in der Regel ambulant

  • Ausfluss aus der Brustwarze (sezernierende Mamille)

Außerhalb der Stillzeit kann dieses Symptom verschiedene Ursachen haben (z.B. Nikotinabusus, Antidepressiva und andere Medikamente, Schleimhautwucherungen in den Milchgängen). Zur weiteren Abklärung setzt man bildgebende Verfahren wie Röntgenuntersuchung (Mammographie) und hochauflösenden Ultraschall (Sonographie) der Brust ein. In manchen Fällen müssen zudem weitere Untersuchungen erfolgen (z.B. Blutentnahmen). Je nach Ursache ist dann eine medikamentöse Behandlung oder eine Operation erforderlich

  • Zusätzliches (akzessorisches) Brustgewebe in der Achselhöhle (axillär)

Diese Fehlbildung ist harmlos und birgt kein Risiko. Patientinnen empfinden sie jedoch als störend, wenn sie z.B. Spannungsgefühle oder Schmerzen während der Periode verursacht. Oft fällt dies auch beim Stillen auf. In einigen Fällen kann eine operative Entfernung sinnvoll sein

  • Zusätzlich angelegte Brustwarzen (Polythelie)

Eine oder mehrere zusätzliche Brustwarzen sind entwicklungsgeschichtlich ein überbleibsel der sogenannten Milchleiste und befinden sich meist etwas über- oder unterhalb der normalen Brustwarze

  • Zu kleine oder ungleich große Brustdrüsen (Mikro-, Anisomastie)

Zu den häufigsten Ursachen für eine unterentwickelte Brust (Mikromastie) gehören Entwicklungsstörungen während der Embryonalzeit oder hormonelle Störungen in der Pubertät. Bei ungleich großen Brüsten (Anisomastie) besteht eine auffällige Seitendifferenz bezüglich Größe und Form. Die Gründe hierfür sind ebenfalls meist Entwicklungsstörungen. Beide Erkrankungen führen zu starker ästhetischer Beeinträchtigung und bei vielen Frauen zu hohem psychischem Leidensdruck. In diesem Fall helfen die Ärzte der Abteilung der Patientin, einen Antrag zur übernahme von Behandlungs- und Operationskosten bei der Krankenkasse zu stellen, der bei medizinischer Indikation meist erfolgreich ist. Darüber hinaus erfolgt eine detaillierte Beratung über die verschiedenen Möglichkeiten von medizinisch indizierten plastischen Brustoperationen zur Vergrößerung oder Angleichung der Brust

  • Starke Vergrößerung der Brust (Makromastie)

Ursachen dafür können z.B. erbliche Veranlagung, starkes übergewicht oder eine hormonelle Umstellung sein. Die übergroße Brust führt häufig zu Rückenschmerzen oder Schnürfurchen durch BH-Träger. Neben dem körperlichen Leidensdruck führt die ästhetische Beeinträchtigung bei vielen Frauen auch zu hoher psychischer Belastung. Erste Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden können Physiotherapie oder Gewichtsreduktion sein. Zeigt sich dadurch keine Besserung, helfen die Ärzte der Abteilung der Patientin, einen Antrag zur übernahme von Behandlungs- und Operationskosten bei der Krankenkasse zu stellen, der bei medizinischer Indikation meist erfolgreich ist. Darüber hinaus erfolgt eine detaillierte Beratung über die Möglichkeiten einer medizinisch indizierten Brustverkleinerung

Wurde bei den Untersuchungen eine bösartige Veränderung in der Brust festgestellt, löst das bei der Patientin, aber auch bei ihren Angehörigen, verständlicherweise oft Angst aus. Doch wenn Brustkrebs im Frühstadium diagnostiziert wird, ist er in den meisten Fällen heilbar. Im Brustzentrum haben sich die Ärzte auf dieses rechtzeitige Erkennen und die anschließende individuelle Behandlung spezialisiert. Um dabei eine ganzheitliche und bestmögliche Therapie zu gewährleisten, arbeiten Fachärzte aus verschiedenen Abteilungen mit Pflegekräften, Mitarbeitern der onkologischen Fachpflege, Physiotherapeuten, Psychoonkologen, Sozialarbeitern und Ernährungsexperten zusammen. Sie alle begleiten die Patientin auf ihrem Weg, wieder gesund zu werden.

In der Regel läuft die Behandlung von Brustkrebs in folgenden Schritten ab.

Bei den kursiv und fett markierten Begriffen sind ausführliche Erklärungen hinterlegt – bitte dazu mit der Maus auf den Begriff gehen.

  • Diagnostik der Brust

Um eine bösartige Veränderung abzuklären, werden folgende Untersuchungsmethoden eingesetzt:

  • Mammographie, immer mit Doppelbefundung
  • Ultraschall der Brust
  • im Einzelfall Kernspintomographie der Brust (Magnetresonanztomographie)
  • stereotaktische (röntgenologisch gesteuerte) Jetstanze oder Vakuumbiopsie
  • ultraschallgesteuerte Jetstanze oder Vakuumbiopsie
  • sono-/mammographisch und kernspintomographisch kontrollierte Drahtmarkierung
  • Staging-Untersuchungen

Wenn eine Patientin einen größeren Tumor hat und/oder andere Risikofaktoren vorliegen, sind weitere Untersuchungen (Staging) notwendig, um eine Tumorabsiedlung (Metastasen) in anderen Organen auszuschließen. Diese können z.B. nach einer Operation erfolgen, im Falle einer primären Chemotherapie aber auch vor einer Operation. Staging-Untersuchungen können auch ambulant durchgeführt werden. Dazu gehören:

  • Ultraschall der Oberbauchorgane
  • Röntgenaufnahme der Lunge
  • Skelettszintigraphie
  • in manchen Fällen Computertomographie
  • Primär systemische (Chemo-)Therapie (neoadjuvante Therapie)

Dabei handelt es sich um eine Chemo- oder Antihormontherapie zur Verkleinerung des Tumors. Sie kann zum Einsatz kommen, wenn der Tumor sehr groß ist oder bestimmte Eigenschaften hat (z.B. hormonrezeptornegativ, Her2neu-Rezeptor nachgewiesen). Die Fachärzte der onkologischen Tagesklinik klären die Patientin dann genau über den Ablauf der Therapie auf. Das Ziel dieser Behandlung ist z.B.,

  • zu überprüfen, ob der Tumor auf die Chemotherapie anspricht
  • auf eine Brustentfernung verzichten zu können
  • in einer späteren Operation ein besseres kosmetisches Ergebnis zu erzielen
  • bei sehr großen Tumoren die Operation zu ermöglichen
  • Operationen

Muss ein chirurgischer Eingriff erfolgen, stehen den Ärzten folgende Techniken zur Verfügung:

  • brusterhaltende Therapie (BET) mit allen Arten der ästhetischen Chirurgie (onkoplastische Operation)
  • Wächterlymphknotenentfernung (SentinelLymphNodeBiopsy – SLNB) mit nuklearmedizinischer Markierungsmethode (Technecium 99) oder Farbmarkierung
  • Brustentfernung. Sie ist in circa 20 Prozent der Fälle notwendig
  • Wiederaufbau der Brust. In vielen Fällen kann er im Rahmen der Tumoroperation erfolgen (primärer Wiederaufbau). Manchmal ist er jedoch erst nach Abschluss der gesamten Nachbehandlung (z.B. Strahlen- und Chemotherapie) empfehlenswert (sekundärer Wiederaufbau). Am Brustzentrum sind alle Arten des Wiederaufbaus mit Eigengewebe und/oder Silikongelprothesen möglich. Einzige Ausnahme: Patientinnen, die für freie Lappenplastiken (z.B. DIEP, GAP) infrage kommen, steht das Team des plastischen Chirurgen Dr. Schaff (link) in einer speziellen Sprechstunde zur Verfügung
  • Schnellschnittuntersuchungen, um die Anzahl von Nachoperationen deutlich zu reduzieren. Die Ärzte der Pathologie führen diese Tests während der Operation durch. Damit lässt sich zumindest grob beurteilen, ob ein Tumor weit genug im gesunden Gewebe entfernt wurde
  • Nach der Operation

Je nach Ausmaß des Eingriffs bleiben die Patientinnen in der Regel zwei bis acht Tage stationär in der Klinik. Dabei werden sie umfassend betreut:

  • Es gibt regelmäßige Kontrollen der Wundheilung
  • Eine spezielle Schmerztherapie erleichtert die Genesung. Der Standard dafür wurde gemeinsam von der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin und der Frauenklinik entwickelt
  • Im Falle der Amputation einer oder sogar beider Brüste stehen täglich Mitarbeiterinnen des Sanitätshauses Merzendorfer zur Verfügung, die über das Angebot von Brustprothesen, Implantaten sowie Schwimmanzügen informieren
  • Nach einem größeren Eingriff zeigen Physiotherapeuten spezielle übungen, die auch zu Hause fortgeführt werden sollten
  • Psychologische Beratung: Während des stationären Aufenthalts, aber auch in der onkologischen Tagesklinik sowie zu jedem Zeitpunkt der Diagnosefindung, Befundbesprechung und Therapieplanung werden die Patientinnen von einem Team qualifizierter Psychoonkologinnen betreut. Sie beraten auch Angehörige – z.B. in der Angehörigensprechstunde (montags zwischen 17 und 19 Uhr nach Anmeldung)
  • Praktische Lebenshilfe: Die Mitarbeiter des Sozialdienstes helfen Patientinnen, wenn sie Fragen zur Anschlussheilbehandlung, zur Rentenversicherung und/oder zum Schwerbehindertenstatus haben. Das Team steht gerne auch nach dem stationären Aufenthalt beratend zur Verfügung
  • Krebserkrankungen und ihre Therapie belasten den Organismus. Bei Appetitlosigkeit, übelkeit und Erbrechen, Diarrhoe, Obstipation, Geschmacks- und Geruchsveränderungen, Kau- und Schluckstörungen sowie ungewollten Gewichtsverlust können die Ernährungsberaterinnen des Klinikums (link) helfen und den Behandlungserfolg damit unterstützen. Die Pflegekräfte auf der Station vermitteln gerne den Kontakt.
  • Tumorkonferenz

Am Brustzentrum bespricht ein Expertengremium aus Brustoperateuren, internistischen Krebsspezialisten, Radiologen, Pathologen und Strahlentherapeuten die weitere Therapie sobald die Ergebnisse der feingeweblichen Untersuchung (Histologie) sowie verschiedener biochemischer Untersuchungen (z.B. Hormonrezeptoren, Her2neu-Antigen) vorliegen. Diese interdisziplinäre Tumorkonferenz findet einmal in der Woche dienstags statt.

  • Die Therapie hängt von der Größe, Ausdehnung und bestimmter Kriterien des Tumors ab
  • Sie erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaften und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustkrebserkrankungen)
  • Die Behandlung entspricht dem aktuellen Stand der Medizin (Interdisziplinäre S3-Leitlinien für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms)
  • Therapien können einzeln und in Kombination empfohlen werden
  • Der behandlungsführende Facharzt (Brustoperateur) bespricht in einem ambulanten Termin die Empfehlungen des Expertengremiums mit der Patientin. Er legt gemeinsam mit ihr die weitere Therapie fest. Das kann z.B. Chemotherapie, Antikörpertherapie, Antihormontherapie oder Bestrahlung sein. Dieser Termin findet zehn bis 14 Tage nach der Operation statt. Er kann unter der Telefonnummer 089/1303 3446 vereinbart werden
  • Studien

Im Rahmen von Medikamenten-Studien können Patientinnen von innovativen Therapieverfahren profitieren, falls es für sie in Frage kommt:

  • Dabei ist immer die Behandlung nach aktuellem Goldstandard gewährleistet. Je nach Studienarm erhält die Patientin eventuell zusätzlich ein neues Medikament
  • Die Teilnahme ist grundsätzlich freiwillig. Sie kann problemlos abgebrochen werden
  • Chemotherapie

Chemotherapien unterscheiden sich in den verabreichten Medikamenten, den Nebenwirkungen, der Dauer und in der Anwendung. In der Regel werden sie in mehreren Sitzungen ambulant als Infusion verabreicht. Die Patientin wird vorher in einem Gespräch genau über mögliche Nebenwirkungen und den Ablauf aufgeklärt.
Im Burstzentrum ist eine Chemotherapie an zwei verschiedenen Standorten möglich:

  • in der Tagesklinik in der Taxisstraße
  • in der onkologischen Praxis in der Winthirstraße

Welcher Standort jeweils empfehlenswert ist, hängt unter anderem von der Art der Therapie ab.

  • Strahlentherapie

Wenn brusterhaltend operiert wird, muss die Brust danach bestahlt werden, um ein Wiederkommen der Erkrankung (Rezidiv) zu verhindern. Auch bei sehr kleinen Tumoren oder deren Vorstufen (z.B. ductales carcinoma in situ, DCIS) ist die Strahlentherapie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Welche der folgenden Methoden die jeweils geeignete ist, legt der Arzt mit der Patientin in einem individuellen Aufklärungsgespräch nach Vorlage aller Unterlagen fest:

  • Die gesamte Brust wird in vielen Einzelsitzungen bestrahlt. Diese finden fünf Wochen lang jeden Werktag für wenige Minuten statt
  • Bei vielen Patientinnen behandelt man das eigentliche Tumorbett zusätzlich mit mehreren Einzeldosen, der sogenannten Boost-Bestrahlung. Das bedeutet weitere ein bis zwei Wochen Einzelbestrahlungen
  • In geeigneten Fällen kann die Intaoperative Strahlentherapie (IORT) durchgeführt werden, die das Brustzentrums in Zusammenarbeit mit der Strahlentherapie der Technischen Universität München anbieten kann. Diese besondere Form der Boost-Bestrahlung führt man schon während der Operation durch. Damit lassen sich ein bis zwei Wochen Nachbestrahlung vermeiden
  • In Studien kann geeigneten Patientinnen auch die alleinige Intaoperative Strahlentherapie (IORT) ermöglicht werden. Das heißt, sie brauchen keine Ganzbrustbestrahlung
  • Nachsorge

Hat eine Patientin ihre Therapie abgeschlossen, muss sie weiterhin von ihrem Frauenarzt betreut werden. Zusätzlich zu den nach Leitlinie empfohlenen Nachsorgen bei Ihrem Frauenarzt erfolgt, – wenn Sie an einer Studie teilnehmen - eine unabhängige Nachsorge entsprechend des Studienprotokolls in der Studienzentrale unseres Brustzentrums.

  • Die Nachsorgerichtlinien für Brustkrebspatientinnen sind in den S3 Leitlinien festgelegt. Informationen dazu findet man in der Patientenbroschüre „Brustkrebs die Ersterkrankung und DCIS – Eine Leitlinie für Patientinnen“ und im Internet unter www.krebsgesellschaft.de
  • Zusätzlich zu den allgemeinen Richtlinien ist die lebenslange, monatliche Selbstuntersuchung der Brust empfehlenswert. Anleitung dazu geben Frauenärzte und spezielle Kurse („mamma care“) – z.B. im Brustzentrum

Durch regelmäßiges Sporttreiben lässt sich das Risiko für ein Wiederauftreten des Krebses (Rezidivrisiko) um circa 20 Prozent reduzieren. Die Bewegung vermindert außerdem therapie- und krankheitsbedingte Nebenwirkungen, gibt ein besseres Körpergefühl und fördert die Rehabilitation.

  • empfohlen wird leichtes Ausdauertraining wie Laufen, Nordic Walking oder Schwimmen, jeweils 30 bis 40 Minuten drei- bis viermal pro Woche
  • mehr Informationsmaterial dazu ist beim Psychoonkologie-Team des Brustzentrums und beim betreuenden Ärzteteam erhältlich

Sprechstunden

Interdisziplinäres Brustzentrum

Leitende Ärzte: PD Dr. Michael Braun, Dr. Ulrich Hamann
Koordinatorin: Anne Andrulat

Rotkreuzklinikum München
Frauenklinik
Taxisstraße 3
80637 München

 

Interdisziplinäres Brustzentrum Sprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 16.00 Uhr

Die Sprechstunden finden im MVZ für Senologie, Gynäkologische Onkologie und Spezielle Operative Gynäkologie in der Frauenklinik statt.

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121

Plastische Brust-Sprechstunde

Montag:  13.00 - 15.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121

Belegungsmanagement/Anästhesiesprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 14.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Natalie Stelcer-Tepe

Tel.089/1303-3427

Diagnostische Radiologie

Leitender Arzt: Dr. med. Dieter Scheich

Telefonische Anmeldung
Tel.089/1303-3640
Fax089/1303-3644
E-Mail

 

Team &
Kontakt

Unter dem nachfolgenden Link haben wir für Sie alle Kontaktdaten interner sowie externer Partner übersichtlich zusammengefasst: Übersicht Ansprechpartner Brustzentrum.

PD Dr. med. Michael Braun
PD Dr. med. Michael Braun
Sprecher/Koordinator Hauptabteilung Gynäkologie
Leitender Arzt Abteilung für Senologie/Brustzentrum
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Ulrich Hamann
Dr. med. Ulrich Hamann
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologie, Brustzentrum, Urogynäkologie
Tel.089/1303-3797
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PD Dr. med. Martin Pölcher
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Leitender Arzt Abteilung Gynäkologische Onkologie und minimalinvasive Chirurgie
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Dr. med. Claus A. Hanusch
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Leitender Arzt Onkologische Tagesklinik und Studienzentrale
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Anne Andrulat
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Koordinatorin Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum
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Dr. med. Moritz Hamann
Dr. med. Moritz Hamann
Oberarzt
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Daria Kurz
Daria Kurz
Oberärztin
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Dr. med. Marc Mosner
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Oberarzt,
Zusatzqualifikation:
Minimalinvasive Chirurgie (MIC II der AGE)
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Dr. med. Sonja Sinz
Dr. med. Sonja Sinz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Meike Kern
Dr. med. Meike Kern
Fachärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail

Weiterführende
Informationen

Zweitmeinung

Gern können Sie bei uns eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Dazu bitte einen Termin in der prästationären Sprechstunde vereinbaren:

Prästationäre Sprechstunde

Montag-Freitag:08.30 - 12.00 Uhr
Montag-Donnerstag:13.00 - 16.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623

Hier besprechen wir mit Ihnen die Befunde Ihres Frauenarztes und die weitere Therapieplanung. Wir stehen ebenso für eine zweite Fachmeinung zur Verfügung. In dieser Sprechstunde legen wir die Termine für die stationäre Aufnahme, weitere Untersuchungen und ggf. die Art und Weise des operativen Eingriffs fest.

Downloads

Hier steht Interessierten das derzeitige Angebot des Brustzentrums an klinischen Studien zum Download zur Verfügung:

Fachinfos für Einweiser

Tumorkonferenz

Für jede Tumorpatientin findet zu Beginn des Behandlungswegs und innerhalb von sieben Tagen nach der Operation eine interdisziplinäre Tumorkonferenz statt. Ärzte und Pflegekräfte treffen sich dafür wöchentlich an beiden Standorten:

Jeden Dienstag:

  • 7.45 - 9.30 Uhr am Standort Frauenklinik Taxisstraße
  • 16.00 - 17.30 Uhr am Standort Nymphenburgerstraße


Anmeldung zur Tumorkonferenz

Gerne können Sie Ihre Patientinnen in unserer Tumorkonferenz vorstellen. Wir bitten vorab um Konaktaufnahme. Ihre Ansprechpartnerin:

Anne Andrulat
Fachärztin Gynäkologie
Koordinatorin Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum
Tel.089/1303-3120
E-Mail

 

Rückmeldefomular

Bei Rückfragen zu Ihren Patientinnen können Sie unser Rückmeldeformular nutzen oder Sie wenden sich direkt an die Koordinatorin des Interdisziplinären Brustzentrums, Frau Anne Andrulat, Tel. 089/1303-3120.

Gynäkologisches Krebszentrum

Das Gynäkologische Krebszentrum ist eine fächerübergreifende (interdisziplinäre) Einrichtung des Rotkreuzklinikums München. Hier werden Frauen mit Verdacht auf eine gynäkologische Tumorerkrankung von kompetenten Ansprechpartnern behandelt und betreut, die eine patientengerechte, umfassende und qualitätsgesicherte moderne Medizin anbieten.

Die Behandlung einer gynäkologischen Krebserkrankung wird in folgenden Schritten durchgeführt und bietet je nach Art und Ausprägung der Tumoren verschiedene Therapieoptionen:

  • Vor einer Operation ist der Einsatz moderner bildgebender Verfahren wie Sonographie, Computertomographie und Kernspintomographie zur Bestimmung der Tumorausbreitung hilfreich 
  • In einer gemeinsamen Besprechung von Radiologen, Pathologen und Operateuren, der sogenannten Tumorkonferenz, werden für jede Patientin die erhobenen Befunde diskutiert und eine Therapie geplant
  • Die Auswahl der modernen operativen Therapieansätze richtet sich nach der Tumorausbreitung und Tumorbiologie. So können z.B. bei kleineren Gebärmutterhalstumoren Operationstechniken zum Einsatz kommen, die die Blasenfunktion und die Sexualfunktionen wenig beeinträchtigen. Auch einem Wunsch nach dem Erhalt der Fruchtbarkeit oder der natürlichen Hormonbildung kann bei bestimmten Tumoren mit vertretbarem Risiko nachgekommen werden
  • Viele bösartige Erkrankungen lassen sich heute minimalinvasiv (mit Schlüssellochchirurgie) operieren – insbesondere Tumoren der Gebärmutter (Endometriumkarzinome, Zervixkarzinome). Bei der Bauchspiegelung (Laparoskopie) können die gleichen Maßnahmen ohne Bauchschnitt durchgeführt werden wie beim offenen Operieren. Das bedeutet für die Patientinnen einen geringeren Blutverlust, niedrigeren Schmerzmittelbedarf, einen kürzeren stationären Aufenthalt und eine bessere Lebensqualität in der Zeit rund um die Operation
  • Es gibt aber auch Tumoren, bei denen weiterhin eine offene Operation die besten Ergebnisse verspricht. Dies gilt insbesondere für den im Bauchraum sich ausbreitenden Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom). Weil dabei häufig auch Teile des Darmes und befallene Oberbauchorgane entfernt werden müssen, führen gynäkologische Onkologen und Viszeralchirurgen diese Operationen gemeinsam durch
  • Das Angebot der Psychoonkologie, der Sozialarbeit und der Einsatz speziell geschulter Pflegekräfte gewährleisten im Gynäkologischen Krebszentrum eine umfassende Hilfestellung (siehe auch Unterstützende Behandlung)
  • Nach der Operation kann bei manchen gynäkologischen Krebserkrankungen eine Strahlentherapie oder eine systemische Therapie (Chemotherapie und Antikörpertherapie) notwendig sein. Das Gynäkologische Krebszentrum gewährleistet diese in Zusammenarbeit mit der Onkologischen Tagesklinik, einer Hämato-Onkologischen Schwerpunktpraxis, Strahlentherapeuten und niedergelassenen Frauenärzten

Das Team des Gynäkologischen Krebszentrums am Rotkreuzklinikum München besteht aus Spezialisten der unterschiedlichsten Fachrichtungen, die interdisziplinär zusammenarbeiten.


Wir sind zertifiziert von der Deutschen Krebsgesellschaft

Zertifikat der Deutschen KrebsgesellschaftZertifizierungslogo der CERT iQ GmbH

Leistungs-
spektrum

Das Angebot des Gynäkologischen Krebszentrums umfasst das gesamte Spektrum gynäkologischer Eingriffe. Dazu gehören die folgenden Leistungen:

  • Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)
  • Abtragung oder Verödung von Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation)
  • Ausschabung der Gebärmutter (Fraktionierte Abrasio)
  • Entfernung von Gewebe aus dem Muttermund bei Vorstadien des Gebärmutterhalskrebses (Konisation)
  • Probeentnahmen zur histologischen Aufarbeitung

Schlüssellochoperationen (minimalinvasive Techniken)

  • onkologische Eingriffe, dazu gehören z.B. die nervensparende Gebärmutterentfernung (Operation nach Wertheim) und die Entfernung von Lymphknoten (Lymphonodektomien)
  • Eingriffe an den äußeren Genitalien der Frau (Vulvakarzinom). Dazu gehören die Entfernung eines Teils der Vulva oder der gesamten Vulva sowie die Entfernung von Leisten-Lymphknoten (inguinal), wenn möglich mittels Wächterlymphknoten-Technik 
  • Eingriffe bei Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) und Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
  • Operationen bei Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Sprechstunden

Gynäkologisches Krebszentrum

Leitender Arzt: PD Dr. Martin Pölcher
Koordinatorin: Anne Andrulat

Rotkreuzklinikum München
Frauenklinik
Taxisstraße 3
80637 München

Gynäkologisches Krebszentrum Sprechstunde

Mittwoch:09.30 - 15.00 Uhr
Donnerstag & Freitag: nach Vereinbarung

Die Sprechstunden finden im MVZ für Senologie, Gynäkologische Onkologie und Spezielle Operative Gynäkologie in der Frauenklinik statt.

Telefonische Anmeldung

Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121

Dysplasie-Sprechstunde

nach Vereinbarung
Tel.089/1303-3120
  

Belegungsmanagement/Anästhesiesprechstunde

Montag-Freitag: 08.00 - 14.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Natalie Stelcer-Tepe

Tel.089/1303-3427

Team &
Kontakt

Unter dem nachfolgenden Link haben wir für Sie alle Kontaktdaten interner sowie externer Partner übersichtlich zusammengefasst: Übersicht Ansprechpartner Gynäkologisches Krebszentrum.

PD Dr. med. Martin Pölcher
PD Dr. med. Martin Pölcher
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologische Onkologie und minimalinvasive Chirurgie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Ulrich Hamann
Dr. med. Ulrich Hamann
Leitender Arzt Abteilung Gynäkologie, Brustzentrum, Urogynäkologie
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
PD Dr. med. Michael Braun
PD Dr. med. Michael Braun
Sprecher/Koordinator Hauptabteilung Gynäkologie
Leitender Arzt Abteilung für Senologie/Brustzentrum
Tel.089/1303-3797
Fax089/1303-3623
Expertenprofil
E-Mail
Dr. med. Claus A. Hanusch
Dr. med. Claus A. Hanusch
Leitender Arzt Onkologische Tagesklinik und Studienzentrale
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, medikamentöse Tumortherapie
Tel.089/1303-3810
Fax089/1303-3445
Expertenprofil
E-Mail
Anne Andrulat
Anne Andrulat
Fachärztin
Koordinatorin Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum
Tel.089/1303-3120
Fax089/1303-3121
E-Mail
Dr. med. Moritz Hamann
Dr. med. Moritz Hamann
Oberarzt
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Daria Kurz
Daria Kurz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Marc Mosner
Dr. med. Marc Mosner
Oberarzt,
Zusatzqualifikation:
Minimalinvasive Chirurgie (MIC II der AGE)
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Sonja Sinz
Dr. med. Sonja Sinz
Oberärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail
Dr. med. Meike Kern
Dr. med. Meike Kern
Fachärztin
Tel.089/1303-3620
Fax089/1303-3623
E-Mail

Weiterführende
Informationen

Zweitmeinung

Gern können Sie bei uns eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Dazu bitte einen Termin in der prästationären Sprechstunde vereinbaren:

Prästationäre Sprechstunde

Montag-Freitag:08.30 - 12.00 Uhr
Montag-Donnerstag:13.00 - 16.00 Uhr

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Fax089/1303-3623

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Fachinfos für Einweiser

Tumorkonferenz

Für jede Tumorpatientin findet zu Beginn des Behandlungswegs und innerhalb von sieben Tagen nach der Operation eine interdisziplinäre Tumorkonferenz statt. Ärzte und Pflegekräfte treffen sich dafür wöchentlich an beiden Standorten:

Jeden Dienstag:

  • 7.45 - 9.30 Uhr am Standort Frauenklinik Taxisstraße
  • 16.00 - 17.30 Uhr am Standort Nymphenburgerstraße


Anmeldung zur Tumorkonferenz

Gerne können Sie Ihre Patientinnen in unserer Tumorkonferenz vorstellen. Wir bitten vorab um Konaktaufnahme. Ihre Ansprechpartnerin:

Anne Andrulat
Fachärztin Gynäkologie
Koordinatorin Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum
Tel.089/1303-3120
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Rückmeldefomular

Bei Rückfragen zu Ihren Patientinnen können Sie unser Rückmeldeformular nutzen oder Sie wenden sich direkt an die Koordinatorin des Gynäkologischen Krebszentrums, Frau Anne Andrulat, Tel. 089/1303-3120.

Onkologische Tagesklinik

In unserer onkologischen Tagesklinik bieten wir die Vorteile einer ambulanten Behandlung und die Möglichkeiten einer großen Klinik. An oberster Stelle steht dabei die ganzheitliche und individuelle Rundumversorgung unserer Patientinnen, die sich mit der Diagnose der Brustkrebserkrankung oder einer gynäkolgischen Krebserkrankung konfrontiert sehen. Dazu gehören neben organisatorischen Dingen wie dem nächsten Termin und der nächsten Untersuchung ganz besonders die Effektivität der medizinischen Behandlung und das persönliche Wohl der Patientin. In dieser kritischen Lebens- und Krankheitsphase hat die freundlich-zugewandte psychosoziale Betreuung einen hohen Stellenwert. Unser Team besteht aus Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Ärzten, Kolleginnen der Studienzentrale, der Psychoonkologie, des Sozialdienstes und der Seelsorge. Sie alle haben jederzeit ein offenes Ohr für die Sorgen, Nöte und Fragen der Patientinnen.

Daneben ist auch eine stationäre Überwachung und Versorgung im Haus jederzeit möglich.

Leistungs-
spektrum

Unsere onkologische Tagesklinik bietet Krebspatientinnen ambulant die Vorzüge einer kontinuierlichen, engmaschigen Betreuung durch ein hochqualifiziertes Team. Das helle, freundliche Ambiente der Behandlungsräume und ihre komfortable Ausstattung mit Bad, TV und Radio schaffen eine angenehme Atmosphäre.

Hier können die Patientinnen ihren gewohnten Lebensrhythmus weitgehend aufrechterhalten. Zu unseren Aufgaben zählen:

  • Beratung: z.B. Diagnostik, Therapie, supportive (begleitende, unterstützende) Behandlung, Zweitmeinung
  • pflegerische, ärztliche und psychoonkologische ambulante Betreuung nach der Operation: z.B. Kontrolle der Wundheilung, Beratung zum Umgang mit der Krebserkrankung, Aufklärung über Spätfolgen
  • Sonographie (Ultraschalluntersuchung): z.B. Erstbeurteilung der Brust und Verlaufskontrollen während der Therapie
  • ambulante Systemtherapien und medikamentöse Therapien: z.B. Chemo-, Antikörper- und antihormonelle Therapien
  • Prävention und Betreuung in der chronischen Phase der Erkrankung: z.B. Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit der Anästhesie des Rotkreuzklinikums
  • Punktionen: z.B. Entnahme von Zellen aus Knoten in der Brust zu Diagnosezwecken, Entlastung von Wasseransammlungen im Bauch und Lungenfell (Ascites- und Pleurapunktionen) usw.
  • Gabe von Blutprodukten: z.B. bei schlechten Blutwerten während der Chemotherapie oder um die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Behandlung und damit das Wohlbefinden der Patientin zu verbessern

Studien

Das zentrale Anliegen unserer Tagesklinik ist eine personalisierte Tumortherapie und die Durchführung innovativer klinischer Studien in der Onkologie. Damit bieten wir den Patientinnen die besten Behandlungsmöglichkeiten nach dem neuesten Stand der medizinischen Forschung. Unsere Mitarbeiter sind international und national hervorragend vernetzt und haben vielfältigen Zugang zu Therapiestudien über alle wesentlichen Tumorerkrankungen der Brust und über alle gynäkologischen Malignome. Dadurch ist es möglich, im Rahmen von Studien neue Medikamente (targeted therapy) und innovative Therapieansätze zu untersuchen sowie Biomarker bezüglich Therapieansprechen und Prognoseabschätzung zu bewerten.

Die Studienzentrale gewährleistet:

  • die Koordination innovativer, über den Standard hinausgehender Therapiekonzepte zwischen Operateur/System-/Strahlentherapeut und Diagnostikern
  • klinische Studien, die sicherstellen, dass jede Patientin nach neuestem wissenschaftlichem Kenntnisstand und zugleich individuell auf ihre Krankengeschichte und Befindlichkeit abgestimmt behandelt wird
  • regelmäßige Audits (Prüfverfahren), in denen wir uns konsequent der Kontrolle durch übergeordnete Institutionen stellen – unabhängig von der Pharmaindustrie
  • die Erfüllung der europäischen Qualitätsnormen in der Brustkrebsbehandlung sowie Behandlung gynäkologischer Malignome

 

Mehr Informationen zu Studien, Studienphasen und Fachbegriffen bieten folgende Dateien:

Weiterführende
Links

Mehr Informationen u.a. zur Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge von Brustkrebs bieten folgende Links:

Link zur Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

Link zur Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.

Link zur Deutschen Krebshilfe e.V.

Link zum Deutschen Krebsforschungszentrum

Link zur World Media Association (Deklaration von Helsinki)

Link zur International Conference on Harmonisation (Richtlinien der Good Clinical Practice - ICH-GCP-„Guidelines“)

Team

Dr. med. Claus A. Hanusch
Dr. med. Claus A. Hanusch
Leitender Arzt Onkologische Tagesklinik und Studienzentrale
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, medikamentöse Tumortherapie
Tel.089/1303-3810
Fax089/1303-3445
Expertenprofil
E-Mail
Harry Reisch
Harry Reisch
Studienzentrale
Tel.089/1303-3660
Fax089/1303-3802
E-Mail
Onkologische Tagesklinik
Dr. med. Amelie Steiger
Assistenzärztin
Cornelia Stangl
Cornelia Stangl
Studienzentrale
Tel.089/1303-3661
Fax089/1303-3802
E-Mail

Pflege

Schwester Hasiba Hodzic
Schwester Sabine Waldschmidt
Schwester Beatrix Zeissler
Schwester Susette Müller
Schwester Hanife Karatas

Ellen John
Ellen John
Studienzentrale
Tel.089/1303-3660
Fax089/1303-3802
E-Mail

Kontakt &
Sprechstunde

Rotkreuzklinikum München
Frauenklinik

Taxisstraße 3
80637 München

Bei Fragen zur geplanten, laufenden oder stattgehabten Behandlung (außerhalb oder in klinischen Studien) Terminvereinbarung über die onkologische Tagesklinik (Notfallkontakt über Pforte).

Onkologische Tagesklinik Sprechstunde

Montag-Donnerstag:08.00 - 16.00 Uhr
Freitag nach Vereinbarung

Telefonische Anmeldung

Onkologische Tagesklinik

Tel.089/1303-3810
Fax089/1303-3445
NOTFÄLLE ZU JEDER ZEIT ÜBER DIE KLINIKPFORTE
24-Stunden-Hotline:
Tel.089/1303-30

Studienzentrale

Tel.089/1303-3661
 oder
Tel.089/1303-3660
Fax089/1303-3802
E-Mail

Fachinfos für
Einweiser

Für Einweiserfragen wenden Sie sich bitte an die Onkologische Tagesklinik oder Studienzentrale:

Onkologische Tagesklinik

Tel.089/1303-3810
Fax089/1303-3445